Normalerweise redet man in diesem thematischen Zusammenhang von Social Media Monitoring. So weit so gut. Warum dies aber mittlerweile einen Schritt zu kurz gedacht ist – vor allem in Bezug auf das zukünftig immer wichtigere SOCIAL CRM – erkläre ich in den folgenden Absätzen.
Derzeit gibt es eine latente wissenschaftliche Trennung zwischen Social Media und ENTERPRISE 2.0. Social Media bezeichnet die Kommunikation und den Austausch von Nutzern des WEB 2.0 außerhalb des Unternehmens. Und hier liegt der Kern dieser modernen Form der Internet-Nutzung.
Aber was wird passieren, wenn ENTERPRISE 2.0 Software im Unternehmenseinsatz immer mehr an Bedeutung bzw. Praxis gewinnt und zur Normalität wird?
Zukünftig müssten also sowohl unternehmensexterne Quellen analysiert werden – während derzeit noch keine standardisierten KPIs vorliegen, geschweige denn ein übergreifender Social ROI existiert – als auch unternehmensinterne Quellen. Hiermit wären wir zum Kern von Social Software Analytics gelangt: Der gleichzeitigen Analyse und dem Monitoring von SOCIAL MEDIA und ENTERPRISE 2.0.
Warum macht dies Sinn? Statistik, Absatzplanung, Prognosegenauigkeit, CRM.
Die Firma Crowdworx hat eine Studie zur Verbesserung der Prognosegenauigkeit beim Absatz von Henkelprodukten durch Einsatz von SOCIAL FORECASTING veröffentlicht. Der Wert konnte um beachtliche 22% gesteigert werden und führt zu einem positiven EBIT-Effekt in zweistelliger Millionenhöhe. Dies wurde ins Verhältnis gesetzt zu herkömmlichen Marktforschungsmethoden.
Nicht auszudenken, welches Potential gehoben werden könnte, wenn diese internen Quellen gemeinsam mit externen Quellen im Bereich Social Media analysiert und überwacht werden…
Im folgenden Blogeintrag werde ich diesen Zusammenhang grafisch ausarbeiten und einen Ausblick auf eine Integration innerhalb des CRM bieten.